Gedanken zur Sportart

Vom ersten Moment an fanden wir Hoopers toll – aber je länger wir es betreiben desto mehr Spass macht es uns noch!

Hoopers aus unserer Sicht

Die Hunde müssen in erster Linie lernen selbstständig zu arbeiten, sich schicken zu lassen und gleichzeitig aber auch kontrollierbar bleiben. Die Distanzarbeit – der Wille sich zu lösen und nach vorne zu laufen – wird kombiniert mit einer sehr präzisen Ausführung von Richtungssignalen.

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Für uns ist es ein absolutes Hauptziel im Training, einen Hund zu haben, der mit maximaler Motivation arbeitet und gleichzeitig immer denkend bleibt. Das Hoopers Agility ist das perfekte Spielfeld, dies auszuleben!

Unsere Passion

Da die Sportart neu ist und es in Europa entsprechend wenig Erfahrung gibt damit, gibt es auch noch kaum Trainingspläne, welche sich bewährt hätten. So geht es im Hoopers darum, sich selber der Herausforderung zu stellen, Pläne zu entwickeln, wie sich die Übungen am besten aufbauen lassen – auch mit Hunden, denen die Distanzarbeit zu Beginn wenig liegt. Uns reizt es, neue Trainingspläne zu entwickeln und stets weiter zu verfeinern, um die optimale Herangehensweise zu finden. Ebenso ist es ungemein spannend zu erleben, wie weit die Fähigkeiten der Hunde gehen können. Wie verstehen und unterscheiden sie Richtungssignale? Und welche Aufgaben können sie auch in grösster Distanz noch lösen?

Tweet: Hoopers Agility soll bunt bleiben!

Ein Hoopers-Reglement?

In der Schweiz ist Hoopers Agility der Polydog angeschlossen. Die Polydog ist eine Kommission der SKG (Schweizerische Kynologische Gesellschaft) und betreut Sportarten, bei denen der Spass von Mensch und Hund im Vordergrund stehen soll. Hauptziel ist, Hundehalter zu motivieren, ihre Hunde artgerecht auszulasten.
Da Hoopers Agility noch sehr neu ist, war auch die Entwicklung sehr ungewiss. Das Reglement dient nun als Mittel, die Vorteile der Sportart zu bewahren. Hier einige wichtige Punkte aus dem Reglement:

Die Gesundheit des Hundes hat absolute Priorität

  • Parcours werden möglichst rund gestellt, sodass der Hund flüssig laufen kann und enge oder abrupte Wendungen vermindert werden
  • Keine Kontaktzonen, kein Sacktunnel, keine Sprünge
  • Verwendung von 1m-Tunnel mit Antirutschbeschichtung

Spass zu haben, ist wichtiger als der Wettbewerbsgedanke

  • Es gibt eine Fun-Klasse, bei der Teams ein Feedback vom Richter erhalten können, aber keine Punkte vergeben werden
  • Der Hund darf am Ende von jedem Lauf mit Spielzeug/Futterbeutel belohnt werden
  • Die Motivation, die eigene Leistung zu verbessern, ist wichtiger, als sich mit anderen zu messen. So geht es darum, einen möglichst sauberen Lauf zu zeigen und möglichst wenige (der 200 Start-) Punkte zu verlieren. Punktegleichstand zwischen den Teilnehmenden ist absolut möglich.

Der Sport soll bunt bleiben!

  • Für Hunde unter 40 cm gibt es eine Klasse, die berücksichtigt, dass Distanzen für die Kleinen schwieriger zu erarbeiten sein können
  • Tunnel haben 80 cm Durchmesser, sodass auch grössere Rassen mühelos mitmachen können
  • Beim Parcourslauf geht es nicht um Geschwindigkeit

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